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TV-rettigheder i tysk fodbold

Onsdag d. 19. januar 2000

Vier Bewerber um TV-Rechte

Hannover - Die Bundesliga-Rechte im Free-TV wird zwischen vier Bewerben entschieden werden. Die Sportrechteagentur ISPR, die seit 1992 im Besitz der Erstrechte ist und diese an SAT.1 abgegeben hat, muss sich mit drei Konkurrenten auseinander setzen. Der Champions-League-Sender TM3, die Tele München GmbH des TM3-Mitgesellschafters Herbert Kloiber und die Kinowelt AG des Unternehmers Michael Kölmel haben beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) fristgerecht ihre Angebote für die Erstsenderechte der Bundesliga und 2. Liga abgegeben.
der neue Vertrag läuft nach Angaben des DFB vom 1. Juli 2000 bis 30. Juni 2003. In den kommenden Wochen wird sich der Ligaausschuss mit den vorgelegten Angeboten befassen. Der Zeitpunkt einer Entscheidung ist noch nicht sicher. Doch bis zum 15. März sollen die neuen Verträge unterzeichnet sein. Die öffentlich rechtlichen Sender haben kein Angebot angegeben, sondern interessieren sich nur, wie auch bisher, nur für die Zweitrechte.

Nach dem Verzicht auf die Bundesliga - RTL hat sich nur um die Internet- und Online-Rechte beworben - kann sich der Kölner Sender voll und ganz auf den Rückkauf der Champions-League-Rechte von TM3 konzentrieren. Dazu ist die Zustimmung von Kloiber notwendig. Der TM3-Mitgesellschafter (34 Prozent) hat sich im Prinzip zwei Mal um die Bundesliga-Rechte beworben. Sollte er seine TM3-Anteile an Haupteigentümer Rupert Murdoch (66 Prozent) verkaufen, ist er noch mit seiner eigenen Firma Tele München im Rennen. Sollte Murdoch seine Anteile an Kloiber verkaufen, könnte die Fußball-Bundesliga als Ersatz für die Champions League bei TM3 laufen.

Klarer Favorit auf den Zuschlag ist allerdings der bisherige Rechteinhaber ISPR. Die zur Kirch-Gruppe zählende Agentur zahlt in dieser Saison rund 180 Millionen Mark für die Erstsenderechte an den DFB. Der DFB und die Vereine erhoffen sich eine Steigerung der TV- Honorare auf insgesamt 600 bis 800 Millionen Mark.