Danske Sportsjournalister
NyhederPRMMedlemslisteOrganisationDebatforumOm DSStadionGuideLinksBilledgalleriKontaktAIPS
   
Flere nyheder
Flere pressemeddelelser

 

 

Danmark-Schweiz

Tirsdag d. 31. august 1999

Før landskampen Schweiz-Danmark:


Aufgebot für Schweizer EM-Qualifikationsspiele
Si. Türkyilmaz nach 17-monatiger Pause wieder im Nationalteam

Der Schweizer Nationalcoach Gilbert Gress hat 21 Spieler für die beiden vorentscheidenden EM-Qualifikationsspiele vom 4. September in Kopenhagen gegen Dänemark und vom 8. September in Lausanne gegen Weissrussland aufgeboten. Unter ihnen figuriert erstmals seit März 1998 auch wieder Kubilay Türkyilmaz. Das letzte Länderspiel des 24-fachen Schweizer Torschützen liegt allerdings schon fast zwei Jahre zurück: Am 11. Oktober 1997 traf "Kubi" in Zürich gegen Aserbaidschan (5:0) gleich dreimal ins gegnerische Netz.

Die letzten Kapitel in der Länderspiel-Geschichte des 56-fachen Internationalen Türkyilmaz standen im Zeichen von Verletzungen, Absagen und gegenseitigen Missverständnissen. Gress hatte den damaligen Grasshoppers-Stürmer im März 1998 für das England-Länderspiel aufgeboten. Türkyilmaz aber erteilte dem Coach kurze Zeit später wegen einer Wadenverletzung eine Absage, die viel Staub aufwirbelte, weil sich Nationalmannschafts- und Vereinsärzte über die Schwere der Verletzung nicht einig waren. Danach erhielt Türkyilmaz keine Berufung mehr für das Schweizer Nationalteam, obwohl immer wieder der Ruf nach dem torgefährlichen Stürmer erscholl.

Inzwischen scheinen die Wogen geglättet. Türkyilmaz fand beim FC Luzern zu neuer Topform und Gress konnte auf Grund der offensiven Misere im Tschechien-Spiel nicht mehr auf ihn verzichten. Gress: "Kubi ist immer fähig, innerhalb von fünf Minuten die Differenz auszumachen. Weil er nicht verletzt ist, fand ich es nicht für nötig, ihn vor dem Aufgebot zu kontaktieren. Lasst uns zuerst spielen und nachher darüber reden."

Verzichten wollte Gress nach den defensiven Problemen gegen Tschechien aber auch nicht auf die bisher verletzten Stéphane Henchoz (Liverpool), Patrick Müller und Bernt Haas (beide Grasshoppers), obwohl hinter diese Namen grosse Fragezeichen zu setzen sind. Alle drei gelten bei ihren Vereinen noch als verletzt. Henchoz hat nach seiner Adduktoren-Operation -- wie auch Rothenbühler nach seiner Trennung von Xamax -- in dieser Saison noch keine Minute für seinen Verein gespielt. Gress: "Ich habe mit allen vier Spielern in den letzten Tagen gesprochen. Sie haben mir alle versichert, dass sie in einer Woche spielbereit sind. Wir fliegen erst am Donnerstag nach Kopenhagen. Das lässt uns noch Zeit, den Fitnessstand dieser Spieler zu überprüfen."

Ohne Ernstkämpfe in dieser Saison sind aber nicht nur die obgenannten Spieler, sondern auch Di Jorio und Sesa, die erst am Wochenende mit ihren italienischen Vereinen in die Meisterschaft starten. Allerdings stecken die beiden Ex-Zürcher seit Wochen im anstrengenden Vorbereitungstraining und werden sich wohl problemlos ins Team integrieren lassen.

Zuberbühler für Hilfiker

Gilbert Gress verzichtete gegenüber dem letzten Aufgebot für das Tschechien-Spiel auf Torhüter Andreas Hilfiker. Für ihn wurde Basel-Goalie Pascal Zuberbühler berücksichtigt. "Das Aufgebot für Zuberbühler ist logisch. Er ist in Form. Natürlich war die Torhüter-Frage nicht einfach zu lösen. Auch Pascolo hat mich noch nie enttäuscht."

Ebenfalls nicht mehr berücksichtigt wurden der St. Galler Marco Zwyssig, Fabio Celestini von Lausanne, der für den verletzten Haas nachträglich aufgebotene GC-Verteidiger Boris Smiljanic und der letztjährige Torschützenkönig Alexandre Rey (Servette). Für den formschwachen Rey rückte dessen Teamkollege Patrick Bühlmann nach.

Trainingsbeginn am Dienstag

Die Schweizer Nationalmannschaft rückt am Montagabend zur Vorbereitung der beiden kapitalen Spiele in Zürich ein. Bis und mit Donnerstag wird in Zürich trainiert, am Abend erfolgt dann der Transfer nach Dänemark. Nach dem Spiel vom Samstag (19.15 Uhr) reist die Mannschaft am Sonntag direkt nach Genf weiter. In Montreux folgt danach die Vorbereitung auf das Spiel gegen Weissrussland vom Mittwoch, 8. September (20.15 Uhr).

Das Schweizer Aufgebot für die EM-Qualifikationsspiele vom 4. September in Kopenhagen gegen Dänemark und vom 8. September in Lausanne gegen Weissrussland:


Torhüter: Stefan Huber (33/Grasshoppers/14 Länderspiele), Pascal Zuberbühler (28/Basel/5).


Verteidiger: Francesco Di Jorio (26/Salernitana/6/0 Tore), Bernt Haas (21/Grasshoppers/6/1), Stéphane Henchoz (25/Liverpool/37/0), Marc Hodel (29/Grasshoppers/8/1), Christophe Jaquet (23/Yverdon/0/0), Sébastien Jeanneret (26/Servette/12/0), Patrick Müller (23/Grasshoppers/11/1), Régis Rothenbühler (29/ohne Verein/18/0), Stefan Wolf (28/Servette/13/0).


Aufbauer/Stürmer: Patrick Bühlmann (28/Servette/5/0), Stéphane Chapuisat (30/Grasshoppers/75/17), Alexandre Comisetti (26/Auxerre/16/3), Sascha Müller (29/St. Gallen/1/0), David Sesa (26/Lecce/20/1), Ciriaco Sforza (29/Kaiserslautern/64/7), Kubilay Türkyilmaz (32/Luzern/56/24), Johann Vogel (22/Eindhoven/29/1), Raphaël Wicky (22/Werder Bremen/25/0), Thomas Wyss (33/Luzern/8/0).


Müller und Haas rücken ein


Si. Die beiden Grasshoppers Patrick Müller und Bernt Haas stossen heute Montag in Zürich nun doch zur Nationalmannschaft, welche die Vorbereitung auf die entscheidenden EM-Qualifikationsspiele in Dänemark und gegen Weissrussland in Angriff nimmt. Nach längerem Hin und Her zwischen den Verantwortlichen der Grasshoppers und der Nationalmannschaft wurde entschieden, dass Müller und Haas einrücken, sich aber sofort zu Nationalmannschafts-Arzt Roland Biedert begeben.

Denn gemäss GC sind Müller und Haas immer noch verletzt. Vor allem Müller ist wegen einer Gesichtsverletzung noch stark lädiert. Gegen Lugano zog er sich Brüche von mehreren kleinen Knochen zu, die mit zwölf Stichen hatte genäht werden müssen. Müller, den Gilbert Gress in der Abwehr gut gebrauchen könnte, soll erst in zwei Wochen wieder fit sein, hiess es aus GC-Kreisen. Auch Haas ist wegen einer Knöchelverletzung nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.